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Ich war Radeln;-)

Seit einigen Jahren habe ich mir vorgenommen mal die Alpen zu überqueren. An sich keine großartige Sache, aber irgendwie kam immer was dazwischen, meist Wetter.

Sonntag vor einer Woche sollte es losgehen. Zusammen mit einem lieben Freund wollten wir gemütlich in 4 Tagen von München zum Lago di Garda pedalieren.
 Leider konnte der Kollege aus gesundheitlichen Gründen nicht mitkommen (Gute Besserung!!!) und zudem war mal wieder Dauerregen angesagt. Am Samstag war gutes Wetter. Daher habe ich mich entschlossen einen Tag vorher wenigstens im Trockenen loszufahren; alleine.
Bei Bad Tölz sind die Berge schon richtig nah.

toelz

Bereits in Lenggries hat es ordentlich angefangen zu regnen. Weiter ging’s über die Jachenau zum Walchensee. Immer noch Regen, aber Sandstrand;-)

Walchensee
In Mittenwald hörte der Regen dann langsam auf und die erste größere Steigung war zu bewältigen. Aber nicht dramatisch. Danach ging es über ein Hochplateau Richtung Inn mit einer schönen Abfahrt nach Telfs.

telfs

Die erste Übernachtung war in Stams geplant. Dort waren zwar viele Touristen/Pilger beim Kloster Stams unterwegs, aber es gab merkwürdigerweise keine Übernachtungsmöglichkeit.

stams
Ein paar km weiter kam ich dann rechtzeitig vor dem nächsten Regen in einem recht urigen Gasthof unter.

Silz_Regen_1

Der Regen wollte auch am nächsten Tag nicht leichter werden. Zudem machte mein Knie Probleme, sodass ich ernsthaft über einen Abbruch der Tour nachdachte. Aber die nächste Etappe nach Nauders war nicht so weit, die Pillerhöhe, die recht eindrucksvoll aber mit vielen Höhenmetern versehen sein soll, wurde aus dem Programm gestrichen. Gesehen hätte ich da vermutlich eh nicht viel bei dem Mistwetter.
Hinter Landeck geht’s dann schön langsam bergan Richtung Reschenpass. Das Handy, auf dem meine Route gespeichert ist, war wasserdicht verpackt.

landeck
Oben angekommen in Nauders war ich patschnass. Die Regenklamotten hatte ich zwischenzeitlich abgelegt. Es war kalt, die Berge waren wolkenverhüllt, die Pension, in der ich absteigen wollte, war nachmittags geschlossen. Prima. Ab in den nächsten Gasthof… Speckknödelsuppe gab’s. Genau das was ich wollte:). Der freundliche Kellner hat mir angeboten die Klamotten in den Hoteltrockner zu stecken. Das Angebot hab ich gerne angenommen. Die Pension hatte auch noch ein Zimmer frei.

Alles gut!
Schloss Naudersberg:

nauders
Nach ein paar Kilometern am nächsten Morgen war ich dann über den Reschenpass. Genau an der Italienischen Grenze rissen die Wolken auf. Bestes Wetter am Reschensee.

reschensee_03 reschensee_02

Von dort flog ich mit Rückenwind knappe 2000 Höhenmeter durchs schöne Vinschgau auf wunderbaren, gut ausgeschilderten Radwegen durch Obstplantagen runter nach Meran. Herrlich.

vinschgau vinschgau_02

Erste Pizza in Italien (es sollten noch etliche folgen;-))

meran_pizza

Weiter ging’s nach Kaltern. Dummerweise hatte ich dem Navi als Ziel den Kalterer See angegeben. Ich konnte ja nicht ahnen, das Kaltern ein paar hundert Höhenmeter über dem See liegt. Darauf hatte ich eigentlich bei 38 Grad und leeren Trinkflaschen keine große Lust mehr. Half aber nix…

kalterer_see kaltern_02

In Kaltern ist’s natürlich Pflicht Wein zu trinken, obwohl ich sonst eigentlich abends ein kühles Bier bevorzuge.

kaltern_03

Am letzten Tag der Reise musste ich noch über einen kleinen Pass vor Torbole.

erster_blick torbole_01
Noch ein paar Kilometer bis zum Ziel nach Cassone, wo die nächste Pizza wartete.
 Abends hab ich noch eine längere Weile den wunderbaren Blick vom Balkon genossen.

Balkon_Blick

Mittwoch war Pause. Donnerstag und Freitag hab ich noch 2 schöne Runden am Gardasee gedreht. Einmal mit „viel Berg“ und einmal flach am See entlang.

Garda:

Garda Garda_02

Torri:

Torri

Am Samstag kam meine Frau über’s Wochenende um mich dann am Montag mit Rad und Gepäck im Auto wieder nach München mitzunehmen.
 Vorher allerdings musste ich noch meine „Frühstücksrunde“ auf der Via Panoramica über Malcesine absolvieren.

panoramica_02
Schön war’s!

ps Für die Statistik: gesamt 690 km, 7060hm

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