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Vorvergangenes Wochenende war ist endlich wieder soweit – die zweite offizielle Austragung der In Velo Veritas fand vor den Toren Wiens statt. Korneuburg an der Donau war dieses Mal der Austragungsort. Klaus ist -wie Ihr wisst- bereits am Mittwoch mit Rad gestartet. Ich fuhr mit Sack und Pack am Freitag nach Wien. Noch am selben Abend fanden wir uns mit alten Freunden und dem Berliner Eisenschweinkader zum Heurigen ein. Kräfte tanken und Flüssigkeit speichern war angesagt, was uns auch ganz gut gelungen ist.

Am Samstag hieß es: Stand aufbauen, Trikots auslegen, alte und neue Bekannte treffen, fachsimpeln, Schmäh.

In Velo Veritas Aufbau

In Velo Veritas Aufbau

Nachmittags um 16:00 Uhr startete Horst Watzl wieder mit einigen Freiwilligen zur ‘gemütlichen’ Einführungsrunde:

In Velo Veritas 2014

Prominenz fand nach Korneuburg, Rudi Mitteregger, dreimaliger Sieger der Österreichrundfahrt und vierfacher Großglocknerkönig. Er wird in diesem Jahr siebzig.

In Velo Veritas 2014

Wir nutzten die Zeit, um das zu tun, was wir schon den ganzen Tag gemacht haben – alte Bekanntschaften pflegen, neue anbandeln, uns für die sonntägliche Ausfahrt anmelden:

In Velo Veritas 2014

Dieses Mal waren mehr als 400 Teilnehmer gemeldet. Das war deutlich zu spüren. Alle Hotelzimmer waren ausgebucht; alleine abends ein Plätzchen für ein Viertel zu finden war nicht einfach.

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Am nächsten Morgen herrschte allgemeine Betriebsamkeit, letzte Vorbereitungen:

In Velo Veritas 2014

In Velo Veritas 2014

Links im blauen Trikot ist Richard Hollinek, Mitautor und Verleger des Buches “Wiener Mechanikerräder 1930-1980″

In Velo Veritas 2014

Und dann der Start. Klaus ist ja knapp 500km auf dem Rad angereist. So war er nicht besonders motiviert, einen weiteren Radmarathon zu absolvieren. Ich selbst war für die 140km-Runde gemeldet, habe mich aber mangels Trainingskilometern für die Genussreiche 67er umschreiben lassen. So fanden wir uns um Punkt 10:00 Uhr mit gut zweihundert weiteren Mitstreitern am Start zur kleinen Runde ein:

In Velo Veritas 2014

Und los ging’s! Der jüngste Teilnehmer ist elf Jahre alt:

In Velo Veritas 2014

Die ersten 3km aus Korneuburg raus sind die einzig flachen:

In Velo Veritas 2014

Danach ging’s “in die Grea”, ein nimmer enden wollendes Auf und Ab mit ordentlich Wind. Jedoch großartiges Wetter!

In Velo Veritas 2014

Nur kurz ist es uns gelungen, Rudi Mitteregger auf Distanz zu halten:

In Velo Veritas 2014

In Velo Veritas 2014

Vor dem steilsten Anstieg, etwa 5km vor der Labe, rutschte dann mein hinterer Schaltzug durch. Es ging nur noch auf dem kleinsten Ritzel. Das habe ich gerade mal zwei Kehren weit durchgehalten, dann war Schieben angesagt; glücklicherweise nicht sehr weit. Oben ging es dann flach und bergab weiter, so dass ich noch gut zur Verpflegung kam. Dort wollte ich mich dann um das Rad kümmern und das Malheur möglichst beheben. Als wir ankamen wurde ich von einem freundlichen “Streckenposten” gefragt, ob alles in Ordnung sei. “Naaa, Schaltzug g’rissn.” “Koa Problem, geht rein, esst was, ich mach’ das.”

In Velo Veritas 2014

Haste Töne! Das nenne ich einen Service. Als wir gestärkt aus der Labe mit köstlicher Verpflegung kamen, war mein Rad bereits repariert und eingestellt. Nun lag weniger als die Hälfte der Gesamtstrecke vor uns.

Um 13:45 Uhr waren wir im Ziel und konnten so noch etliche Zieleinläufe bewundern:

In Velo Veritas 2014

Vater und Sohn – “It’s cool to bike”. Wie wahr! Vor allem in dem jungen Alter!

In Velo Veritas 2014

“Trainierst Du viel?” “Nein, ich muss ja zur Schule.”

In Velo Veritas 2014

Kurz nach uns traf Sebastian Herrmann von der Süddeutschen Zeitung von seiner 140km-Runde ein. Er verfasste einen Artikel, der diese Ausfahrt und die Liebe zu alten Fahrrädern sehr gut beschreibt. Das Fahrrad hatte ich ihm geliehen. Wenigstens das hat durchgehalten:

In Velo Veritas 2014

Drei Schweizer, nach der 215km-Runde:

In Velo Veritas 2014

Allgemeine Zufriedenheit bei allen Teilnehmern:

In Velo Veritas 2014

An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich bei allen Freunden, Bekannten und Kunden bedanken. Es ist wirklich sehr schön, Euch regelmäßig wieder zu sehen und auch Eure Erfahrungen zu hören. Auch dem In Velo Veritas-Team gebührt Respekt und Dank für die umfangreiche Organisation und fürsorglicher Betreuung auf dieser großartigen Rundfahrt.

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